Das richtige Shampoo für dich

Du hast schon viele Shampoos getestet und findest einfach nicht das richtige Shampoo für dich? Und macht es Überhaupt einen Unterschied welches Shampoo ich benutze? Wenn man das richtige Shampoo benutzt, werden die Haare passend gepflegt und bekommen dadurch mehr Volumen, glänzen und wirken gesünder.
Um herauszufinden, welches Shampoo das Richtige für dich ist, gibt es mehrere Anhaltspunkte. Es kommt besonders darauf an, wie deine Haarstruktur ist und welcher Haartyp du bist. Zudem gibt es meistens mehrere Shampoos, die zu dir passen. Das bedeutet, eine Abwechslung zwischen verschiedenen Shampoos oder auch anderen Pflegeprodukten ist hier angesagt.
Wenn du nicht weißt, welcher Haartyp du bist, solltest du das unbedingt herausfinden, um deinen Haaren die passende Pflege zu geben.

Trockene Haare

Ist dein Haar trocken, strapaziert und strohig, so solltest du ein mildes Shampoo benutzen, dass deine Haare nicht zusätzlich beschwert. Dort sind weniger Tenside enthalten, die das Haar austrocknen können. Statt den Tensiden werden Essenzen genutzt, die deine Haare auf milde Weise reinigen und es mit rückfettenden Substanzen versorgt. Grund für deine trockenen Haare sind meistens eine unzureichende Talgproduktion deiner Kopfhaut und/oder äußere Faktoren (trockene Heizungsluft, Chlorwasser, usw.). Durch ein mildes Shampoo wird der Mangel an Feuchtigkeit und Fett besser ausgeglichen.
Wenn deine Haare jedoch extrem trocken sind, reicht das richtige Shampoo nicht aus. In diesem Fall solltest du unbedingt eine Haarspülung verwenden und auch regelmäßig eine Intensiv-Kur nutzen, die deine Haare repariert.

Fettige Haare

Sind deine Talgdrüsen der Kopfhaut überaktiv, so können deine Haare schneller nachfetten und dies oft schon kurz nach der Haarwäsche. Gegen eine starke Talgdrüsenfunktion kann man mit Pflegemitteln nichts machen, da diese Funktion genetisch bedingt ist. Jedoch gibt es auch hier Lösungen. Shampoos mit adstringierendem (zusammenziehendem) Effekt vermindern die Talkproduktion der Haarwurzel. Zudem gibt es Kräuterzusätze wie Teebaumöl, Zitronenmelisse oder Rosmarin, welche die Kopfhaut beruhigen.
Bei Extremfällen hilft jedoch nur der Gang zum Arzt.

Lockige Haare

Bei lockigen Haaren hat man meist das Problem, dass die Spitzen schnell kaputt gehen. Das liegt daran, dass die Haare nicht so sehr an der Kopfhaut anliegen, welche die Haare mit dem produzierten Talg geschmeidig machen würde. Auch wird durch die natürliche Krümmung der Haare die Schuppenschicht oft aufgerieben. Möchte man eine glatte Oberfläche der Locken und eine schöne Wellung, so sollte man am besten Shampoo für strapaziertes Haar benutzen. Die darin enthaltenen Silikone füllen die Risse im Haar auf, sorgen für eine leichte Beschwerung und dadurch zu einer besseren Bändigung der Locken.
Gerade bei Locken gilt es auch vorsichtig mit den Haaren umzugehen. Trockenrubbeln mit dem Handtuch oder Verknotungen im Haar schaden der schönen Lockenpracht extrem.

Feine Haare

Wenn du feines Haar hast, dann fühlen sich deine Haare wahrscheinlich meistens schlaff an und haben nur wenig oder gar kein Volumen. Das liegt an der Struktur deiner Haare. Volumenshampoos helfen zwar nicht immer für mehr Volumen, jedoch machen sie das Haar leichter und sorgen damit für mehr Griffigkeit und Stand. Ein kleiner zusätzlicher Pluspunkt ist auch, dass sich deine Haare mit Volumenshampoo weniger elektrisch aufladen.
Sind deine Haare jedoch zusätzlich in den Spitzen spröde und kaputt, so hilft auch hier die passende Pflege für brüchiges oder Strapaziertes Haar. Am besten massierst du diese Pflege jedoch nur in die Spitzen ein und lässt den Ansatz aus. Ansonsten wird dein Haar unnötig beschwert und deinem Haar wird noch mehr Volumen weggenommen.

Schuppige Haare

Das richtige Shampoo für schuppiges Haar zu finden ist gar nicht so leicht, da Schuppen verschiedene Ursachen haben können.
Schuppen können sich aufgrund von fettiger oder aber trockener Kopfhaut bilden.
Bei fettiger Kopfhaut hilft Anti-Schuppen-Shampoo. Diese enthalten meist fungizide Zusatzstoffe, die die Schuppen, die durch fettige Kopfhaut verursacht werden vermindern.
Schuppen, die hingegen durch trockene Kopfhaut verursacht werden, sollten nicht mit Anti-Schuppen-Shampoo behandelt werden. Denn ein solches Shampoo hat meist eine peelingartige Wirkung, welche das Problem von trockenen Schuppen nur noch mehr verstärken würde. Hier helfen milde Shampoos, in denen am besten Zusätze wie Urea oder Glycerin enthalten sind. Diese beruhigen die Kopfhaut.
Verbessert sich jedoch durch kein Shampoo das Problem mit den Schuppen, so sollte ein Arzt aufgesucht werden, das Schuppen auch ein Zeichen einer Allergie sein kann.

Wie bereits am Anfang erwähnt, ist die richtige Mischung meist die beste Lösung. Oftmals treffen mehrere Fälle auf eine Person zu. Deshalb ist es überhaupt kein Problem, sondern sogar effektiver, sein Shampoo auch mal zu wechseln oder sogar nach jeder Haarwäsche abzuwechseln. Dadurch wird für jedes Haarproblem eine passende Pflege genutzt und das Haar kann so perfekt gepflegt werden. Möglich ist natürlich auch eine Mischung während der Haarwäsche selbst. Also z.B. bei Locken gepaart mit schuppigem Haar: ein mildes Shampoo für die Haarwäsche und eine Pflegespülung für strapaziertes Haar.

Ein besonderer Tipp ist hier, dass günstiges Shampoo meist genauso wirkt, wie das teure Markenshampoo. Solange du zu den Shampoos greifst, die für deine Haarbedürfnisse ausgezeichnet sind, kannst du nicht viel falsch machen.

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